Erziehung mit Hilfe der Temperamentenlehre von Rudolf Steiner

Kennst Du das Gefühl nicht mehr weiter zu wissen? Egal was Du versuchst Dein Kind versteht Dich nicht und Du Dein Kind nicht? Du hast „Die ersten drei Kinderjahre“, „Gelassen durch die Trotzphase“, „Starke Kinder brauchen…“ oder ähnliche Literatur bereits durch und bist trotzdem keinen Schritt weiter?

Wie mir die Temperamentenlehre von Rudolf Steiner geholfen hat meine Kinder zu verstehen:

Rudolf Steiner unterscheidet zwischen vier Temperamenten, dem Choleriker, dem Sanguiniker, dem Phlegmatiker und dem Melancholiker.

Nachdem ich das Buch durchgelesen hatte, hat es bei mir ‚klick‘ gemacht und ich habe endlich verstanden, warum mein Sohn überhaupt nicht reagiert auch wenn ich Kopfstand und Spagat gleichzeitig mache, während meine Tochter bereits bei einem schiefen Blick einen Schreianfall bekommt! Warum mein Sohn wie taub weiter spielt als wäre ich nicht da und meine Tochter den 100. Tobsuchtsanfall bekommt wenn ich versuche ein mal konsequent zu sein!

Auch wenn Du kein Fan von Waldorfpädagogik bist und auch rein gar nichts mit Anthroposophie zu tun hast oder haben willst, das Buch ist klasse!!!

Das Buch beschreibt auf so wunderbare Weise warum und wie die einzelnen Charaktere ticken und reagieren. Warum man bei dem phlegmatischen Menschen erst mal laut auf sich aufmerksam machen muss bis dieser überhaupt ‚wach‘ wird und reagieren kann, während der Melancholiker bereits in Tränen ausgebrochen ist und das Leiden Christi verkörpert, der Choleriker sofort auf Gegenangriff geht bei der liebevollsten Bitte überhaupt und der Sanguiniker völlig desinteressiert auf einem Spielzeugberg sitzt und ständig nach neuen Eindrücken verlangt, nur um sich nach zwei Sekunden dem nächsten zuzuwenden.

Und JA!!!! Nach dem Buch weißt Du wie Du mit Deinem Kind umgehen musst um ans Ziel zu kommen 🙂