Du bist auch nicht reich? Tja, dann hast auch Du wohl schlechte Karten für ein langes Leben.

Neue Studien belegen, reiche Menschen leben länger.

Wer früher stirbt, war länger arm Link: Lebenserwartung-armut-reichtum

Der Grund dafür, so schreibt nicht nur die Zeit, liegt sowohl an der Ernährung, als auch am Job und an dem Bildungsgrad. „Gesundes und hochwertiges Essen sei deutlich teurer“, welch neue Erkenntnis, „und das können sich Menschen mit einem geringerem Einkommen nicht leisten„. Wenn ich jetzt diese Tatsache in Verbindung bringe mit, dass über 60 % aller alleinerziehenden Mütter unter der Armutsgrenze leben, sieht es für uns Frauen ziemlich düster aus mit einem langen Leben.

Gehen wir zum nächsten Punkt. „Arme Menschen haben einen härteren Job“ was sich negativ auf die Gesundheit auswirkt  „und weniger Zeit für einen sportlichen Ausgleich“. Wenn ich jetzt wieder auf uns Frauen zurückkommen, allein mit Kindern haben wir meistens nicht nur EINEN Job, sondern eine Doppelbelastung, Job UND Kinder. Ich weiß nicht ob Du es schaffst regelmäßig Sport zu treiben, ich habe definitiv dieses Wort aus meinem Wortschatz gestrichen.

Interessant finde ich, dass für diese Studie im Max Plank Institut in Rostock hauptsächlich nur die Lebensweise und der finanzielle Hintergrund von Männern betrachtet wurde. Wenn ich ehrlich bin, kenne ich kaum einen Mann der so viel gleichzeitig stemmt und organisiert wie alle meine weiblichen alleinerziehenden Freundinnen und ich. @ alle alleinerziehenden Männer: euch ausgenommen!

Ich erinnere mich an eine Studie vor ein paar Jahren die  herausgefunden hat, dass Männer die „Hausmann“ sind und nicht arbeiten, kürzer leben, öfter krank sind und eher zu Depressionen tendieren als Männer  im Berufsleben. Während Frauen interessanterweise in der Rolle als „Hausfrau“ nicht nur gesünder, sondern auch glücklicher sind und die Lebenserwartung dieser Frauen deutlich höher liegt. Der Grund hierfür sei, dass Männer  stressresistenter den Faktoren gegenüber seien die im Berufsleben gebraucht werden, während Frauen mit der „häuslichen“ Belastung durch Kindergeschrei und sozialen Herausforderungen weniger „gestresst“ sind als Männer in der gleichen Rolle.

Und jetzt?