Warum Waldorfschule

Früher oder später wird jeder mit der Frage konfrontiert auf welche Schule geht mein Kind.

Warum habe ich mich für die Waldorfschule entschieden? „Da lernen die Kinder doch nichts außer ihren Namen zu tanzen“.

Wenn mich jemand fragt warum ich mich für dieses Schulsystem entschieden habe, behelfe ich mich meiner eigenen Analogie.

Stell Dir vor Du möchtest ein Haus bauen, bist Dir aber noch nicht sicher wie viele Stockwerke Du haben möchtest. Vielleicht ein Einfamilienhaus, vielleicht aber auch ein Hochhaus. Du fängst also mit dem Fundament an. Widmest Du jetzt viel Zeit dem Fundament, baust dieses stabil, dann hast Du die Basis geschaffen für alle Möglichkeiten. Egal was Du jetzt vor hast, ob Hochhaus oder nur ein kleines Häuschen, es ist stabil. Um diese Analogie jetzt in den Bezug zur Waldorfschule zu setzen, den Kindern wird eine stabile Basis vermittelt. Das Verständnis der Zusammenhänge und dieses mit allen gegebenen Sinnen, „Begreifen, Verstehen und Umsetzen“ mit Seele, Geist und Körper.

Gerade in unserer heutigen Zeit spielt in der Arbeitswelt nicht nur das Wissen sondern vielmehr auch das soziale Miteinander, das kreative Denken, andere Perspektiven und Blickwinkel und die Handlungsstrategie eine tragende Rolle. Allein das Wissen um etwas ist zwar schön, reicht aber noch nicht, um sich erfolgreich in der heutigen Arbeitswelt zu etablieren. Kurz gesagt nicht das Wissen von Informationen sondern die Art der Umsetzung und Anwendung von Informationen kommt zum Tragen.

Und genau darum bin ich nach wie vor von dieser Art ‚Schul-Lernkonzept‘ überzeugt.